Zur Inbetriebnahme nach Ghana

 

Ghana, wo ist Ghana? Westafrika, knapp über dem Äquator

 

Letzte Woche war ich in Nsuto/Ghana, dort ist eine der größten Manganminen weltweit.

 

Zu den bereits bestehenden 2 Notstromdieseln hatten wir eine dritten und die komplette Tankanlage geliefert.

 

Los ging das Ganze Mittwoch früh um 5 Uhr. Mit dem Auto nach Basel/Mulhouse, um 8.15 Uhr dann nach Brüssel, von dort dann in 6,5 h nach Accra, der Hauptstadt von Ghana. Ein freundlicher Herr hat mir durch den Zoll geholfen, 10 Euro, der Nächste half mir zum Taxi, der bekam 5 Euro, eigentlich wollte er 20, worauf ich ihn gefragt hab, ob er spinne. Dann in's Hotel, schlafen, um 5 Uhr früh mit dem Hoteltaxi zum Airport, von dort mit einer Turboprop zum Flughafen Takoradi, von dort noch 1,5 h bis zur Mine.

 

Nach vielen Sicherheitschecks dann im Powerhouse. Da stand sie dann, unsere kleine Maschine, 18 Zylinder, ca. 1.750 PS und 10 Tonnen schwer. Die beiden alten Notstromaggregate waren 12-Zylinder aus 2002. Also frisch an's Werk. Nach vier Tagen Arbeit war es geschafft, die Aggregate liefen perfekt zusammen, haben sich synchronisiert und die Lastverteilung eingeregelt. Am Sonntag noch ein 4-stündiger Probelauf, dabei rund 1.000 Liter Diesel verblasen und die Welt war in Ordnung.

 

Die Menschen in Ghana, die ich kennenlernte waren alle sehr nett. Wir waren im Gästehaus der Mine einquartiert, Agatha, unser „breakfast girl“, brachte uns immer Kaffee, Toast und Rührei zum Frühstück, hat unsere Zimmer geputzt und sogar unsere Wäsche gewaschen. Im Powerhouse dann hat Elvis, einer der dortigen Elektriker, immer für Nachschub an kalten Getränken gesorgt, ich wusste gar nicht, dass ein Mensch so viel Mineralwasser am Tag trinken kann. aber bei 35° - 40° und einer Luftfeuchtigkeit von fast 100 % geht da schon was durch.

 

Da es dort um 18:00 Uhr dunkel wurde, sind wir dann immer noch was Essen gegangen, 2 mal im Restaurant auf dem Minengelände, 5 Euro das Essen, gut und viel, einmal hat uns Nils, der Betriebsleiter, Pizza gemacht und einmal haben wir bei Bernhard, der übrigens 3 km im Kaiserstuhl von mir weg wohnt, ein BBQ gemacht.
Montag früh ging es dann wieder zurück - mit dem Jeep nach Takoradi, mit der Turboprop nach Accra und abends dann nach Brüssel. Meinen Anschluss nach Basel hab ich dann verpasst, aber die Lufthansa hat mich dann eben über München nach Basel geschickt.

 

Mein Fazit: Es ist eben Afrika, warm und feucht, in den Schlaglöchern auf der Straße können Kinder verstecken spielen, Bananen, Mangos und Orangen wachsen überall, gib dem Land noch 20 - 30 Jahre, dann kann da was draus werden.

 

Im Gegensatz zu meinem Besuch in Pakistan vor 2 Jahren würde ich hier jederzeit wieder herkommen.

 

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